betterplace.org in den Slums der Welt

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Letzte Woche wurde in der CO Berlin eine eindrucksvolle Fotoinstallation von Jonas Bendiksen The Places We Live eröffnet. Jonas ist mit 32 Jahren der jüngste Fotograf der renommierten MAGNUM Agentur und hat zwischen 2005 und 2007 die Menschen in den Slums von Nairobi, Jakarta, Caracas und Mumbai in ihren winzigen Privatsphären fotografiert und ihre Lebensgeschichten aufgezeichnet. Diese sind in imaginären Hütten in der Ausstellung hör- und sehbar.

Seit 2008 gibt es erstmals mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Ein Drittel der urbanen Bewohner, also mehr als eine Milliarde, lebt auf engstem Raum in den Armutsviertel am Rande der Megacities. Die Slums, Shantytowns und Favelas in Asien, Afrika und Lateinamerika sind die am schnellsten wachsenden Wohnquartiere – einfache Behausungen aus Wellblech, Kartons und Bretterverschlägen, ein wild wuchernder Mikrokosmos. Was bedeutet es konkret, in diesen Enklaven der Armut zu wohnen? Wie richten die Bewohner sich im Notstand ein? Wie ist deren Alltag?

Mit seinen einzigartigen Nahaufnahmen bricht der norwegische MAGNUM-Fotograf mit den stereotypen Bildern von Slums und deren Bewohnern. Denn er zeigt nicht nur Armut, Müll, Hunger, Krankheit und Gewalt, sondern auch Zeichen der Hoffnung – liebevoll dekorierte Hütten, gastfreundliche Menschen, Nachbarschaftshilfe und Zusammenhalt.

Hauptsponsor der Ausstellung ist Payback, die gerade in Partnerschaft mit betterplace.org eine neue Spendenwelt geschaffen haben, auf der Payback-Kunden ihre Punkte an ausgewählte betterplaceProjekte ausgeben können. Gemeinsam mit Jonas Bendiksen haben wir deshalb auch ein Projekt ausgewählt, was während der Ausstellung per SMS bespendet werden kann:

Geben Sie Kindern in Kibera eine Chance ist ein Sportprojekt, welches von Auma Obama, der Schwester des amerikanischen Präsidenten ins Leben gerufen wurde und von Care International durchgeführt wird. Kibera – ein Slum in Nairobi, in dem auch Bendiksen wohnte und fotografierte – gilt als der größte Slum der Welt. Hier leben 1 Millionen Menschen auf drei Quadratkilometern zusammen, 65% davon sind HIV positiv. Um einigen der 600.000 Kindern einen besseren Start ins Leben zu ermöglichen, bietet das Projekt Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit Fußball und Basketball zu spielen.

Wir nutzen das gemeinsame Spiel, um uns mit ihren Themen und Problemen auseinanderzusetzen. So können wir über Aids und Malaria reden- über Respekt und Fairness. Gleichzeitig fördert der Sport die Sozialkompetenz, die Organisationsfähigkeit, das Konzentrationsvermögen, die Disziplin und die Toleranz der Kinder. Über den Sport können vor allem auch die Mädchen lernen sich zu behaupten und sich aktiv in die Gemeinschaft zu integrieren. Die erworbenen Kenntnisse können die Kinder auch in anderen Lebensbereichen anwenden – und so langfristig Armut und soziale Not überwinden.

Der Bayerische Rundfunk hat gerade ein schönes TV-Portrait über das Projekt und Auma Obama gemacht.

Schicken Sie doch auch eine SMS mit dem Stichwort ZUKUNFT an die 8 11 90. Damit spenden Sie  3,17€ , von denen 3€ direkt nach Kibera gehen (die 17cent behält Burda Digital, der Provider dieser Charity SMS, als Gebühr ein).

Oder – sollten Sie eine Paybackkarte haben, dann spenden Sie doch ihre Punkte auf das Projekt.

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Ein Kommentar zu “betterplace.org in den Slums der Welt”

  1. Joy Human Development Centre (JHD) is a Zambia Community NGO which was established in 2003. It focused on youths, sports and health education. Currently providing young people with opportunities to further develop their skills, JHD provides health education about malaria gender and child labour. Sport is part of the method to educate these kids about the risks related to disease. Sport is also used to encourage these youngsters to participate in competitive activities at an early age.
    This which enables the centre to identify and develop the talents. Diseases such as malaria, HIV, AIDS, Sexually transmitted infections (STI) or tuberculosis have devastating effects worldwide particular in Africa, where information related to prevention is lacking, against this background.
    JHD has designed a project called Kick Malaria Out of Africa Now in which soccer is used to communicate to and reach the youths and children in the various communities. Vulnerable children and youths by helping them build self-confidence through football and Art, raising awareness among the participants in the area of health issues, with a particular focus on malaria prevention, women and to promote the children’s right to play and thus help combat child labour. It also seeks to acquire and provides learning about AIDS, football and football kits and raising international awareness about human development issues throughout Zambia and Africa. Girl children face a lack of leadership, sexual harassment, early marriage, limited access to sports, sports programs, sport viewed as non feminine, a societal view that women must look after the home, no constant programming, lack of women sport mentors and money constraints.

    Keywords: Homeless No Shelter

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