Archiv für March, 2010

Systemtheorie von Karussells

Gerade habe ich ein Buch über Systemtheorie gelesen. Ob Mensch, Firma oder Thermostat, alles ist System. Doch selbst wenn man noch so genau verschiedene Systemkomponenten und deren Rückkopplungsmöglichkeiten in Betracht zieht, wird man nie die Zukunft vorhersagen können. Man kann sich aber auf eventuelle Überraschungen einstellen, indem man sich fragt: „Was passiert, wenn?“ Und wenn man merkt, dass etwas nicht so läuft, wie geplant, muss man das System justieren, oder besser gesagt: Man muss aus seinen Fehlern lernen. Daran muss ich nun denken, wenn ich über den Reinfall der PlayPumps in Afrika schreibe.

PlaypumpsDie Südafrikanische Firma Roundabout Outdoor (momentan offline) überlegte sich in den 90er-Jahren das Konzept einer Wasserpumpe, die durch spielende Kinder angetrieben wird. Das Konzept arbeitete mit der Konstante: Kinder spielen oft und gerne. Also stellte man die Gleichung auf: Je mehr Geld zusammenkommt, desto mehr Pumpen können gekauft werden, desto mehr Wasser steht den Menschen zur Verfügung.

Diese Gleichung leuchtete auch Laura Bush, der Frau von George W., ein, und sie organisierte eine 60-Millionen-US-Dollar-schwere Partnerschaft mit PlayPumps. Bis 2010 sollten mit dem Geld 4000 Karussell-Pumpen installiert werden. Diese wiederum sollten bis zu zehn Millionen Menschen Zugang zu sauberem Wasser ermöglichen, so PlayPumps. Bislang wurden etwa 1000 Pumpen installiert.

Doch die angenommene Konstante erwies sich als eine Variable: Kinder spielen nicht immer oft und gerne mit den Karussells. Um das Soll zu erreichen, müssten sie ohnehin soviel spielen, dass es in Arbeit ausarten würde. Ein Journalist des Guardian hat ausgerechnet: Wenn 4000 Pumpen zehn Millionen Menschen täglich mit dem empfohlenen Minimum von 15 Litern Wasser versorgen sollten, müsste sich das Karussell 27 Stunden am Tag drehen.

Obendrein sind die Pumpen sehr teuer. Mit 14.000 US-Dollar exklusive Bohrloch zu teuer, kritisiert eine der größten Wasser-NGO´s, WaterAid. Auch ist die Technik kompliziert und Ersatzzeile speziell, so dass Reparaturen vor Ort sehr aufwändig sind.

Was noch alles schief gelaufen ist, und ob PlayPumps das System justiert hat, lesen Sie in unserem Wasser-Portal, hier.

PS: In dem Buch stand auch, dass das Systemziel einen fundamentalen Einfluss auf das Systemverhalten hat. Bedenkt man, dass Roundabout Outdoor eine For-Profit-Firma ist, kommt die Frage auf: War das Systemziel, möglichst vielen Menschen Zugang zu sauberem Wasser zu verschaffen oder möglichst viel Profit zu machen?

betterplace junior organisiert Weltwassertag an Berliner Schulen

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Am Weltwassertag haben die Jugendlichen von betterplace junior zwei tolle Aktionen auf die Beine gestellt: an der Berlin International School nahmen 600 Schüler der 3-8 Klassen an einem Staffellauf teil, bei dem sie (zu zweit) einen schweren Wassserkasten während 12 Minuten tragen mußten und an der Berlin Metropolitan School stand der ganze Tag ebenfalls unter dem Wasser-Motto.

Mit ihren Aktionen wollten die Jugendlichen die Tatsache ins Bewußtsein rufen, dass viele Kinder in ärmeren Ländern täglich lange Strecken zu Fuß zurücklegen müssen um an Trinkwasser zu gelangen und gerade Mädchen deshalb oft gar nicht zur Schule gehen können.

An der BIS und BMS wurden auch Spenden für ein Projekt in Kenia gesammelt: in Grundschulen sollen dort Auffangbecken für Regenwasser installiert werden. An der BIS sind mittlerweile 230€ Spenden eingegangen, die auch schon auf das betterplace junior Team eingezahlt wurden. Die Ergebnisse der BMS stehen noch aus, werden aber bald in diesem Team zu sehen sein.

Während die betterpace juniors, allen voran Lilian, Cengiz, Tim, Daniella, Rebecca, Philipp, Vico, Titus und Jan den Run for Water an der BIS völlig im Griff hatten, engagierten sich an der Metropolitan School einige Mütter, insbesondere Ina, Marion und Stephanie mit ihren Töchtern. Allen danke ich ganz herzlich und freue mich auf weitere, gemeinsame Taten.

Wieso funktionieren SMS-Spenden nicht?
Enttäuscht waren wir darüber, dass SMS-Spenden in diesem Zusammenhang überhaupt nicht funktioniert haben. Nur 2 Spender schickten das BIS-Stichwort “water” an die 81190 und ganze 7 spendeten auf das BMS-Kennwort “clean”. Und das, obwohl wir Hunderte von Stickern ausgedruckt und verteilt hatten. Von meinen betterplace Kollegen hörte ich, dass dies nicht weiter verwunderlich sei, weil erfahrungsgemäß SMS-Spenden nur in dem Moment funktionieren, in dem jemand aktuell dazu aufruft und nicht, wenn sie unvermittelt auf einem Flyer kleben.

Beide Schulen haben die Aktionen auf Video und Foto dokumentiert, wir werden einige Ausschnitte von diesem sehr lebhaften und lustigen Tag in der nächsten Woche hier posten.

Die sprechenden Folien

Das betterplace LAB hat eine weitere Produktion der Hamburg Media School online gestellt. Es ist ein Slidecast geworden, eine Power-Point-Präsentation, die jedem im Internet zur Verfügung steht und obendrein mit einem Sprechertext unterlegt ist.

Dieses Slidecast ist eine Einführung zu sozialen Medien und ihrem Potential fürs Online Fundraising. Welche Plattformen bieten welche Möglichkeiten, um auf die eigene Organisation aufmerksam zu machen? Was ist eigentlich Google Grants? Und wie kann Facebook zu meiner Öffentlichkeitsarbeit beitragen?

Lehnen Sie sich zurück, klicken Sie auf „Full Screen“ und genießen Sie die sprechenden Folien.

PS: Andere Medien, in diesem Fall pdf´s, die aus der Kooperation mit der Hamburg Media School hervorgegangen sind, finden sie hier zum Download:

  • Wie man am schlauesten sein Projekt bei betterplace.org einstellt UND es darüber hinaus frisch hält: Dieses pdf.
  • Wie man auf betterplace.org ein Team einstellt und strategisch am besten aufstellt: Dieses pdf.
  • Von den besten abgucken: Best-Practice-Projekte und die Geheimnisse ihres Erfolges: Dieses pdf

Wasser-Wissen marsch!

Heute ist Weltwassertag. Dass Wasser für jegliches Leben unverzichtbar ist, weiß jedes Kind. Wie viele Kinder jedes Jahr sterben, weil sie keinen Zugang zu sauberem Wasser haben, ist schon weniger bekannt: es sind etwa 1,5 Millionen. Doch kann ein Tag wie heute daran etwas ändern?

Ja. Denn der Weltwassertag holt ein grundlegendes Problem zurück ins Bewusstsein auch jener Menschen, für die Wasser selbstverständlich ist. Nicht nur die Vereinten Nationen, die den Weltwassertag vor 18 Jahren ins Leben gerufen haben, klären weltweit mit verschiedenen Aktionen auf. Auch betterplace.org löscht pünktlich wie die Feuerwehr den Wissensdurst seiner Community.

Wir haben es in diesem Blog schon angekündigt, aber heute, zum offiziellen Welt-Wasser-Tag, möchten wir noch einmal darauf hinweisen: Unser Wissens-Portal zum zum Thema Wasser ist online. Wieso kann ein Brunnen unberechenbar sein? Weshalb wurde in Afrika die Money Maker Pumpe zum Verkaufshit? Und warum ist virtueller Wasserhandel umstritten? Ob „Trinken & Sanitär“, „Wasser & Ernährung“ oder „Wasser & Umwelt“ – alle Themen sind angereichert mit Videos und einer Auswahl von Links zu den besten weiterführenden Ressourcen. Das Portal regt aber nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum Handeln an. Anhand von Checklisten können Unterstützer prüfen, ob Projekte wasserdicht sind – jene betterplace-Projekte zum Thema Wasser, die direkt in das Portal integriert sind.

Am besten machen Sie sich ein eigenes Bild vom neuen Wissens-Portal. Über Ihre Kritik und Anregungen freut sich Angela Ullrich (au@betterplace.org) – und all die anderen Menschen, die das neue Wissens-Portal noch nicht kennen, aber hoffentlich über Sie davon erfahren. Also, weitererzählen, damit das gesammelte Wissen in alle Ecken des sozialen Sektors fließt und vielen Projekten fruchtbaren Boden bereitet.

betterplace.org Spenden-Wettbewerb – Projekte warten auf Unterstützung

Wie vor kurzem hier im Blog angekündigt, läuft seit Montag der erste Spenden-Wettbewerb. Tolle Projekte haben sich dabei bereits eingestellt: Neben der vielleicht ersten Reise für Kinder des Cabuwazi-Zirkus über den Aufbau einer Krisenunterkunft für Kleinkinder oder Kletterausrüstung für die neue Kletterwand einer Familienfreizeitstätte, kann auch das interkulturelle Familienzentrum in Berlin Kreuzberg oder die Teilnahme von Sportlern mit geistiger Behinderung an den Special Olympics unterstützt werden. Die ersten Projekte konnten bereits Unterstützung gewinnen – das aktuelle Ranking/Leaderboard sieht dabei wie folgt aus:

1. Cabuwazi Kinder- und Jugendzirkus e.V.: Projekt Mal raus aus Berlin |  Bisherige Spenden: 174,- EUR  |  Vertrauensnetzwerk: 8

2. casablanca gGmbH: Projekt Aufbau einer Krisenunterkunft für Kleinkinder |  Bisherige Spenden: 20,- EUR  |  Vertrauensnetzwerk: 1

3. Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V.: Projekt Ein Kletterlabor für Groß und Klein |  Bisherige Spenden: -  |  Vertrauensnetzwerk:  3

4.-5. Jugendwohnen im Kiez – Jugendhilfe gGmbH: Projekt Interkult. Familienzentrum Kreuzberg Waldemarstr. |  Bisherige Spenden: -  |  Vertrauensnetzwerk:  -

4.-5. Stiftung Rehabilitationszentrum Berlin-Ost: Projekt Auf zu den Spielen von Special Olympics |  Bisherige Spenden: -  |  Vertrauensnetzwerk: -

Bis zum 12. April, 10:00 Uhr haben die äußerst engagierten Projektverantwortlichen Zeit, um möglichst viel Unterstützung zu werben. Weitere Informationen sowie das tagesaktuelle Ranking/Leaderboard gibt es in der eigens dafür eingerichteten facebook-Gruppe. Aber auch hier im Blog werde ich demnächst wieder über den aktuellen Zwischenstand berichten.

Alles andere als still: unsere Experten zum Thema Wasser und Ernährung

Es klingt banal, ist aber überlebenswichtig: Die Landwirtschaft braucht Wasser. Und die Menschheit braucht die Landwirtschaft, um satt zu werden.

In der Rubrik Wasser und Umwelt des neuen betterplace Wasserportals berichten Experten, von ihrer Erfahrung im Feld:

Dr. Lena Partzsch fordert ein neues Wasser-Bewusstsein. Die Expertin von der Uni Greifswald warnt: Mit dem Bevölkerungswachstums muss das Wasser nicht nur gerechter verteilt werden. Es muss auch in den Köpfen der Verbraucher einen höheren Stellenwert bekommen.

Kaum ein Bereich des menschlichen Lebens bleibt vom Wasser unberührt. So verschieden die Einflussbereiche des Wasserproblems, so verschieden sind die Lösungsansätze, von denen wir Ihnen zwei besonders interessante präsentieren:

Nach unten treten, nach oben pumpen: Die Money Maker Irrigation Pump der Organisation Kickstart hört sich verlockend an. In Subsahara-Afrika haben schon fast 100.000 Kleinbauern dafür Geld ausgegeben. Zu Recht?

Work like an Egyptian: Ausbeuterische Arbeitsbedingungen können reduziert werden, in dem Arbeit mit Bildungs- und Gesundheitsmaßnahmen kombiniert wird. So wie bei SEKEM.

Kommentieren und diskutieren Sie hier die präsentierten Ansätze und Beispiele!

Tiefe Wasser – Die Experten für Trinken und Sanitär

Eine Milliarde Menschen hat kein Zugang zu sauberem Trinkwasser. 2,5 Milliarden Menschen leben ohne sanitäre Grundversorgung. Die aus diesem Notstand resultierenden Probleme sind immens:
  • alleine 1,8 Millionen Menschen sterben jährlich an Durchfall, 90 Prozent davon sind Kinder unter 5 Jahren.
  • Vor allem Frauen müssen durchschnittlich 16 Stunden und 40 Kilometer Fußweg pro Woche aufbringen, um Wasser zu holen. Kinder, die dabei helfen, fehlen in der Schule. Durch wasserinduzierte Erkrankungen werden weltweit jährlich etwa 450 Millionen Schultage verpasst.

Unsere Experten sind alles andere als still
In der Sektion Trinken und Sanitär unseres neuen Wasserportals berichten Experten von ihren Erfahrungen im Feld:

Hannelore Knott, ehemalige Koordinatorin eines Trinkwasserprogrammes, erläutert im Interview, warum es so kompliziert sein kann, ein einfaches Loch in die Erde zu bohren. Und was ein Brunnen alles für Folgen haben kann.

Marina Meuss von der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit sagt: „Theoretisch müssten wir kein Problem haben“. Wir haben sie gefragt, warum das Wasserproblem nach wie vor eines der größten der Welt ist.

Die Ein-Mann-Show: Wolfgang Buchner hat sich nicht reinreden lassen, ist nach Bolivien gefahren und bohrt mit einfachen Methoden und ziemlich erfolgreich Brunnen. Unser Portrait zeigt auch, das Buchner sein Wissen nicht für sich behält.

Im Weiteren präsentieren wir spannende Fallbeispiele, die zu überraschenden Resultaten führen:

Sollte sauberes Wasser etwas kosten? Das Kenya Rural Water Project zeigt, dass nur wenige Menschen für Trinkwasser Geld ausgeben wollen, obwohl ihre Kinder dadurch gesünder sind. Der Text verrät warum.

Kinder vergnügen sich auf einem Karussell und fördern dadurch Wasser – welch gute Idee!, dachten sich viele Investoren und gaben Millionen von Dollar für PlayPumps in Afrika aus. Doch blieben sie ein Erfolg auf Pump.

Das Problem stinkt zum Himmel: Knapp die Hälfte der Menschheit verfügt nur über unzureichende sanitäre Versorgung. Welche Einfachtechnologien helfen und was es zu beachten gilt.

Nicht flüssig? Langsam tropfen Mikrokredite auch in den Wasser-Sektor.

Das Barefoot College: Ganzheitlicher Ansatz since 1972

Kommentieren und diskutieren Sie hier die präsentierten Ansätze und Beispiele!

Mit Wasser kann man nicht nur die Blumen gießen. In Ökosystemen spielt es eine komplexe und wichtige Rolle

Im globalen Ökosystem nimmt Wasser eine zentrale Rolle ein. Doch zahlreiche wichtige Gewässer – vom Ganges über den Colorado bis zum Aralsee – sind von extensiven Wasserentnahmen und Verschmutzung betroffen, eine zum Teil dramatische Entwicklung, die durch den Klimawandel nochmals verstärkt wird.

In unserem neuen Wasserwissen finden Sie fundierte Thesen und spannende Lösungsansätze zum Thema Wasser und Umwelt:

„Schlimmer kann es nicht mehr kommen“, sagt der Tropenwasserexperte Dirk Walther zur Situation der Flüsse in Indien. Im Interview erklärt er, warum er trotzdem optimistisch ist.

Damit der Fluss nicht den Bach runter geht, setzt sich der BUND intensiv für den Schutz der Elbe ein. Seine Lobby ist stark und hat schon so manche Hektar Feuchtgebiet wieder zurückerobert.

Flussgebietsmanagement – klingt professionell, ist es auch. Die ganzheitlichen Methoden des Watershed Organisation Trust sind vorbildlich und wurden von mehreren anderen Organisationen übernommen.

Bis die Haut ganz schrumpelig ist: Der Musiker Heinz Ratz schwimmt täglich bis zu 20 Kilometer durch die deutschen Flüsse, um auf ihre schleichende Zerstörung aufmerksam zu machen.

Kommentieren und diskutieren Sie hier mit!

Wasserwissen – ein Pilotprojekt auf betterplace.org

Seit heute sind wir online mit einem zusätzlichen Angebot auf betterplace.org: einem Wissensportal zum Thema Wasser. In den vergangenen drei Monaten hat das Team des betterplace labs, angeführt von Angela Ullrich als Projektmanagerin und ergänzt von einer tollen Crew, relevantes Wasser-Wissen für Besucher der Plattform zusammengestellt.

Unser Angebot richtet sich an Unterstützer und Spender ebenso wie an Projektverantwortliche:

Als Unterstützer können Sie sich informieren, welche Herausforderungen besonders brennend und welche Lösungsansätze besonders erfolgsversprechend sind. Wir möchten Ihnen Kriterien an die Hand geben, nach denen Sie eine informierte Wahl treffen können, Kriterien, über die Sie gerne auch mit den Verantwortlichen von betterplace-Projekten direkt über die Plattform kommunizieren können. Und als Projektverantwortlicher können Sie das Wasser-Wissen nutzen, um Ihr eigenes Projekt zu verbessern – um wiederum mehr Unterstützer zu gewinnen.

Im Wasserportal konzentriert sich auf folgende Themen

Trinken & Sanitär

Wasser & Ernährung

Wasser & Umwelt

Wir sind sehr gespannt auf Ihr Feedback: Schauen Sie sich unser Wissensangebot an und lassen Sie uns wissen, was ihnen gefällt und was sie sich darüber hinaus in einer Wissenswelt von betterplace.org wünschen!

Erster betterplace.org Spenden-Wettbewerb – Ein Pilotprojekt

betterplac.org Spenden-WettbewerbGegen Ende letzten Jahres hielten Joana und ich einen ganztägigen Workshop zum Thema “Online Fundraising” innerhalb einer Fundraising Ausbildung von PROCEDO Berlin. Zehn interessierten VertreterInnen Berliner Organisationen gaben wir einen Überblick über die Entwicklung des Fundraising, vor allen Dingen in Hinblick auf die Entwicklung des Internets und erläuterten Good Practice Beispiele auf betterplace.org. Den Abschluss des Seminars bildete die praktische Übung, gemeinsam eine Organisation mit Projekt auf betterplace.org einzustellen.

Unser Vortrag, die Thematik und speziell auch betterplace.org stießen dabei auf so großes Interesse, dass wir spontan entschieden, zur Vertiefung einen kleinen Wettbewerb zu veranstalten. Und dieser beginnt nun am kommenden Montag, 10 Uhr – als Pilotprojekt.

Die teilnehmenden Organisationen sind angehalten, ein Projekt auf betterplace.org einzustellen und in den folgenden vier Wochen hierfür maximale Unterstützung zu aktivieren. Die Gewinnkriterien sind dabei mind. 1.000 EUR gesammeltes Spendenvolumen plus den größten Unterstützerkreis: Unterstützer + Fürsprecher + Besucher + Unternehmen (3 Punkte) + Teams (3Punkte)

Das Gewinner-Projekt des Wettbewerbs, der am 12. April, 10 Uhr zu Ende geht, übertragen wir in den Pool der Payback-Projekte, so dass dem Projekt dann auch Payback-Punkte gespendet werden können. Und natürlich berichten auf unseren Kanälen über das Gewinner-Projekt.

Hier im betterplace.org Blog werde ich kurz nach dem “Startschuss” die teilnehmenden Projekte auflisten und regelmäßig über den Fortschritt berichten und das aktuelle Ranking posten.
Bis dahin wünsche ich allen TeilnehmerInnen viel Erfolg bei der Projekt-Einstellung!

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