Archiv für die Kategorie ‘aktuelles’

Praktikum im Marketing

Als Marketing-Praktikant von betterplace.org übernimmst Du einzelne Aufgabenfelder in unserem Marketing-Team, hast vom ersten Tag an vollen Einblick und trägst zunehmend Verantwortung.

Deine Aufgaben…

  • Betreuung unserer Partner im Rahmen verschiedener Marketingkooperationen
  • Qualitative und quantitative Analysen zur Wirkung unseres Marketings
  • Ausarbeitung von Konzepten
  • Unterstützung bei der Durchführung von (Online)Marketingmassnahmen

Wir erwarten…

  • Erste Praktikumserfahrung im Bereich Online-Marketing
  • Hohe Internetkompetenz und Kenntnisse von MS Office Anwendungen
  • Kreativ, Engagiert, strukturiert und Team-orientiert
  • Sehr eigenständige Arbeitsweise, Ausdauer und Zuverlässigkeit
  • Mindestens 4. Fachsemester oder erfolgreich abgeschlossenes Studium (Marketing, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaften) bevorzugt mit Schwerpunkt Online-Marketing
  • Befristete Beschäftigung von mindestens 6 Monaten (mind. 3 Tage/Woche)

Wir bieten…

  • Einbindung in ein engagiertes und professionelles Start-up
  • Zunehmende Verantwortung durch eigenen Aufgabenbereich
  • Teilnahme am „Associate Programm“: Persönliche und berufliche Weiterentwicklung durch Coachings
  • Einblick in die unterschiedlichen Funktionsbereiche von betterplace.org
  • Unser Netzwerk: wertvolle Kontakte und Ansprechpartner in der Internet-, Medien-, Agenturbranche und der Entwicklungszusammenarbeit
  • Die Möglichkeit,  beim Arbeiten die Welt zu verbessern

Bitte maile Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe des schnellstmöglichen Eintrittstermins an: jobs@betterplace.org.

Praktikum im Bereich Community&Campaining

Als Praktikant im Bereich Community&Campaining übernimmst Du einzelne Aufgabenfelder von der Nutzer-Betreuung bis zur Nutzer-Aktivierung. Du hast vom ersten Tag an vollen Einblick und trägst zunehmend Verantwortung.

Deine Aufgaben…

  • Betreuung unserer Community
  • Unterstützung bei der Aktivierung unserer Community

Wir erwarten…

  • Mindestens 4. Fachsemester oder erfolgreich abgeschlossenes Studium
  • Hohe Internetkompetenz und Kenntnisse von MS Office Anwendungen
  • Erste Praktikumserfahrung im Bereich Internet-Communities oder Campaining
  • Außergewöhnliche Kommunikationsfähigkeit in Wort und Schrift (Deutsch/Englisch)
  • Erfahrungen in der PR von Vorteil
  • Kreativ, Engagiert, strukturiert und Team-orientiert
  • Sehr eigenständige Arbeitsweise, Ausdauer und Zuverlässigkeit
  • Befristete Beschäftigung von mindestens 6 Monaten

Wir bieten…

  • Einbindung in ein engagiertes und professionelles Start-up
  • Zunehmende Verantwortung durch eigenen Aufgabenbereich
  • Teilnahme am „Associate Programm“: Persönliche und berufliche Weiterentwicklung durch Coachings
  • Einblick in die unterschiedlichen Funktionsbereiche von betterplace.org
  • Unser Netzwerk: wertvolle Kontakte und Ansprechpartner in der Internet-, Medien-, Agenturbranche und der Entwicklungszusammenarbeit
  • Die Möglichkeit,  beim Arbeiten die Welt zu verbessern

Bitte maile Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe des schnellstmöglichen Eintrittstermins an: jobs@betterplace.org.

Haiti, 100 Prozent und die Verwaltungskosten.

Nach dem Erdbeben auf Haiti haben Millionen von Menschen nicht gezögert, mit Millionen von Euro zu helfen. Auch über betterplace.org sind Hilfsgelder für Haiti geflossen. 750.000 Euro haben die Menschen über betterplace gespendet und 750.000 Euro hat betterplace weitergeleitet.

Auf diese 100 Prozent sind wir sehr stolz. Deshalb steht der Satz bei uns auch auf jeder Seite links oben. Denn dass betterplace 100 Prozent der Spenden weiterleitet und dabei sogar Transaktionsgebühren übernimmt ist weltweit ziemlich einzigartig. Und macht Fundraising sehr, sehr effizient.

Aber was passiert eigentlich mit dem Geld, nachdem wir es zu 100 Prozent weitergeleitet haben?

1.

betterplace.org leitet die Spenden für erfüllte Bedarfe ohne Abzug an die projekttragende Organisation bzw. (bei einem Individualprojekt) an den projektverantwortlichen Nutzer weiter. Auf betterplace.org gibt es ja nicht nur Hilfsorganisationen, sondern auch Einzelpersonen, die Geld sammeln – wir möchten schließlich die ganze Bandbreite an Spendenmöglichkeiten auf betterplace.org abbilden. Nach dem Erdbeben von Haiti gingen die meisten Spenden über betterplace.org an Hilfsorganisationen. Große Hilfsorganisationen, die vor Ort dank Ihrer Spende schnell und effektiv Nothilfe leisten konnten.

2.

Nachdem wir das Geld zu 100 Prozent weitergeleitetet haben, wird es anschließend von der Organisation bzw. dem Projektverantwortlichen für die Realisierung des Zweckes verwendet, wofür in der Projektbeschreibung geworben und in den einzelnen Bedarfen konkret Spenden gesammelt wurde. So regeln es unsere Projektregistrierungsbedingungen. Wenn nun also in einem Projekt auf betterplace.org steht: „Wir brauchen 900 Euro für 10 Hilfsboxen für Haiti“, dann sind mit den von Ihnen gespendeten und von uns weitergeleiteten 900 Euro auch 10 Hilfsboxen für Haiti anzuschaffen (Abweichungen von unter 10 Prozent sind z.B. aufgrund Preis- und Währungsschwankungen zulässig).  Denn in unseren Projektregistrierungsbedingungen heißt es unter Absatz 5.3. „Spenden dürfen nur gemäß den Angaben in der Projektbeschreibung verwendet werden.“

3.

Wie detailliert die Organisation bzw. der Projektverantwortliche die Verwendung der Spenden beschreibt, liegt dabei allerdings nicht in unserer Hand. Manche machen das vorbildlich, andere können da noch besser werden. Wir appellieren an größtmögliche Transparenz. Ob eine Organisation schreibt: „900 Euro für 10 Hilfsboxen für Haiti“. Oder ob sie noch viel genauer darlegt, warum 10 Hilfsboxen für Haiti 900 Euro kosten, indem sie ausführt, dass die eigentliche Anschaffung der 10 Boxen 800 Euro kostet, der Flug nach Haiti aber zusätzlich noch mal 50 Euro, und der Mitarbeiter vor Ort, der die Boxen verteilt auch noch mal 50 Euro (Verwaltungskosten!) ausmachen, ist im Endeffekt zwar das selbe („10 Hilfsboxen nach Haiti zu bringen und dort zu verteilen kostet 900 Euro, die hätten wir gerne von Ihnen!“), aber wir von betterplace.org fördern natürlich ganz klar die detailliertere und anschauliche Verwendungsbeschreibung der Bedarfe, also inklusive Verwaltungs- und Werbekosten. Und wir werden das zukünftig auch in unserer Kommunikation an diese noch stärker fordern.

Aber wie können Verwaltungs- und Werbekosten transparent ausgewiesen sein?

  • Entweder indem diese Ausgaben jeweils in den Bedarfssummen enthalten sind, wie im obigen Haiti-Beispiel beschrieben oder wie es beispielsweise bei Action Medeor in der Projektbeschreibung genannt wird (Klick auf „…mehr“!)
  • Oder indem diese als eigener Bedarf „Verwaltungskosten“ bzw. „Werbekosten“ deklariert werden, wie z.B. hier bei Viva con Agua.
  • Und warum machen manche beides nicht? Es gibt auch Organisationen bzw. Individuen, die betterplace.org ausschließlich als  Spendenkanal für sehr konkrete Dinge nutzen und ihre Verwaltungs- und Werbekosten nur über andere Kanäle generieren.

(Wie das Ihr Lieblingsprojekt handhabt? Stellen Sie doch einfach eine Frage in der Sektion „Frage&Antworten“ auf der entsprechenden Projektprofilseite!)

Wir sind überzeugt, dass eine solche Transparenz zu mehr Vertrauen und damit zu mehr Spenden führt. Man darf ja bei der ganzen Diskussion nicht vergessen, dass Verwaltungskosten nichts Schlechtes sind: gute Projekte müssen natürlich gut verwaltet werden.

Dem Spender gegenüber werden wir unsere Kommunikation zu diesem Thema übrigens auch noch besser machen. Dass noch klarer wird, was mit dem vom Spender gespendeten Geld passiert: Wir als betterplace.org leiten die Spende zu 100 Prozent an die projekttragende Organisation bzw. den Projektverantwortlichen weiter. Und die Organisation bzw. der Projektverantwortliche hat das Geld zu 100 Prozent zur Realisierung dessen zu verwenden, wie es in der Projektbeschreibung beschrieben und in den Projektbedarfen (je exakter und transparenter, desto besser!) konkret gemacht wurde.

betterplace funktioniert: Winterschuhe für Obdachlose

115928Schon lange hat Deutschland keinen so langen und kalten Winter mehr erlebt. Aber während wir uns abwechselnd über den Schnee freuen (Schlitten fahren, Schneeballschlachten) oder ärgern (Matsch, Verspätungen, Glätte), trifft es insbesondere die Obdachlosen in unserem Lande doppelt hart. Nicht nur nachts ist es schwierig einen warmen und trockenen Ort zu finden, oftmals fehlt es auch an wärmender Kleidung. Die Berliner Stadtmission hat deshalb im Rahmen ihrer Kältehilfe für Obdachlose auf betterplace.org ein Projekt eingestellt. Neben Geld für Notübernachtungen und medizinische Erstversorgung, hat die Stadtmission auch explizit Gelder für die Anschaffung von Winterschuhen gesammelt. Und die betterplace.org Nutzer haben diesen Bedarf gerne erfüllt. Vor knapp einer Woche nun sind die Schuhe an die Obdachlosen übergeben worden. Konkrete Hilfe also, die ankommt. Fotos von der Übergabe und wie es zu der kleinen Bildergeschichte kam, können im Projekt-Blog nachgelesen und angesehen werden. Und hier kann das Projekt natürlich weiterhin unterstützt werden – vielen Dank!

Valentinstag: Gemüse und Blumen

Kurz vor Weihnachten haben die betterplace Nutzer für ein kleines Märchen gesorgt und den Blumenladen “Der Garten” von Dirk Komorr-Hoang in Berlin vor dem drohenden Aus gerettet (vgl. unseren Blogeintrag hier). Zum Valentinstag will Dirk nun selbst etwas Gutes tun und bittet seine Kunden um Unterstützung für das Projekt ‘FoodTents’ in Südafrika. Der Verein Heart errichtet in Südafrika Lebensmittelzelte für Schulkinder. In den Zelten befinden sich kleine Gärten, welche die Ernährung von 50­ – 80 Kindern für ein Jahr sicher stellen. Beim Kauf eines Blumenstraußes gibt es am Valentinstag für eine Spende von 2,50 Euro an FoodTents eine blumige Überraschung. Und hinterher kann man den Projektverlauf der Lebensmittelzelte wie gewohnt auf betterplace.org mitverfolgen. Eine schöne Idee für eine Offline-Aktion, an der man trotzdem online partizipieren kann. Oder wie Dirk es selbst sagt: “Blumen bringen Freude – Pflanzen machen gesund – Gemüse ändert das Leben – Ich mag dieses Projekt!”

Der Blumenladen “Der Garten” befindet sich in der Windscheidstraße 22 in 10627 Berlin. Oder Ihr schaut mal auf dieser Webseite vorbei: http://www.dergarten.betterplace.org/ Am Valentinstag hat er von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Praktikant/in im Product Management gesucht

Wir suchen eine/n motivierte/n Hochschul-Studenten/in, die/der als Praktikant/in unser Konzeptionsteam verstärkt!
Zu Deinen Aufgaben zählen insbesondere das Testen von neu entwickelten Features für die Website der betterplace-Stiftung und ihrer Kooperationen. Du bist dabei direkte/r Ansprechpartner/in des Entwickler-Teams. Das Produkt- und Projektmanagement umfasst zudem die Konzeption und Spezifizierung von Anforderungen verschiedener Stakeholder, sowie Unterstützung im täglichen, operativen Geschäft.

Des Weiteren zeichnest Du Dich durch folgende Eigenschaften und Qualifikationen aus:

• (Fach-/BA-) Hochschulstudium im Bereich Informatik, Wirtschaftsinformatik und/oder Betriebswirtschaft
• Hervorragendes Know-how im Internet hinsichtlich Markt, Trends und Technologien
• Kenntnisse im Produkt- und Qualitätsmanagement, insbesondere im Ausbau von WEB 2.0-Elementen
• Kenntnisse über Webseiten-Architektur, Usability und Testing-Tools
• Ausgeprägte analytische und konzeptionelle Denkweise sowie strukturiertes, systematisches Arbeiten
• Durchsetzungsfähigkeit, Organisationstalent und eigenverantwortliches Arbeiten

Bist Du engagiert, teamfähig und hast Lust die Welt zu verändern? Dann sollten wir uns kennen lernen. Bitte maile Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe des schnellstmöglichen Eintrittstermins und Deiner Gehaltsvorstellung.

Fundraising2.0Camp – Be there or be square!

fc20 Am Freitag 22.01.2010 fand das Fundraising2.0Camp im Hub in Berlin Kreuzberg statt. Da das für uns eine Art Heimspiel ist, waren wir mit einem Großaufgebot dabei. Die lockere Atmosphäre machte es einfach viele spannende Menschen kennen zu lernen und bereits bestehende Kontakte zu pflegen. Es waren kleine und große Organisationen da. Webaffine und Einsteiger. Auch mit Vertretern verschiedener Unternehmen konnte man ungezwungen ein Pläuschchen halten. Insgesamt also eine interessante Mischung.

Nach Begrüßung und Sessionplanung gab es zwei Sessions-Slots morgens. Gefreut haben wir uns sehr darüber, dass Katrin und Jörg unsere Bewertungsmethode von Projekten in ihrem Jahresrückblick besonders betonten. Im Anschluss an eine leckere Stärkung gab es dann erneut eine Sessionplanung und 3 weitere Sessions-Slots am Nachmittag. Insgesamt waren es 16 Sessions.

Für jeden Geschmack war thematisch etwas dabei. Es wurden Grundlagen des Fundraisings 2.0 diskutiert, innovative Wege aufgezeigt und Chancen und Risiken abgewogen. Björns Präsentation zur Nachmittagssession „Facebook für NGOs mit Schwerpunkt Fundraising“ könnt hier herunterladen.

Unter dem Strich wurde klar: Modernes Fundraising sollte die Möglichkeiten nutzen, die neue technische und soziale Entwicklungen wie das Web 2.0 bieten. Gerade kleine Organisationen können aufgrund der niedrigen Eintrittsbarrieren hiervon profitieren. Wichtig dabei ist eine an das jeweilige Medium angepasste Botschaft.

Vielen Dank nochmals an die Organisatoren und Sponsoren des Camps. Es war eine tolle Plattform für den direkten und kreativen Ideenaustausch. Wie Alexa zu Beginn der Veranstaltung schon sagte: Das Fundraising2.0Camp ist Web 2.0 zum Anfassen.

Karibikparadies adieu – jetzt Haiti helfen!

(c) Getty ImagesHeute Nacht erschütterte ein schweres Erdbeben gefolgt von mehreren Nachbeben Haiti. Es war das schwerste Beben seit über 200 Jahren. Der Staat im karibischen Meer ist das drittärmste Land der Welt. Nach Medienberichten wurde die Hauptstadt Port-au-Prince schwer getroffen. action medeor berichtet auf ihrer Projektseite auf betterplace.org über zerstörte Krankenhäuser. Verlässliche Angaben über die Opferzahlen gibt es bisher nicht, aber die Hilfsorganisationen gehen von hunderten bis tausenden Toten aus. Ganz zu schweigen von der Zahl der Obdachlosen, die vor dem buchstäblichen Nichts stehen.

Auf betterplace.org findet ihr Projekte unter anderem von CARE, action medeor und Aktion Deutschland Hilft, die den Menschen auf Haiti erste Nothilfe zukommen lassen. Die Möglichkeiten die Projekte zu unterstützen sind vielfältig. Hier eine Auswahl:

Online Spenden:

Auf haitihelfen.betterplace.org habt ihr die Möglichkeit Projekte, die den Erdbebenopfern auf Haiti unmittelbar helfen, online zu unterstützen. Verfolgt dabei dank regelmäßiger Berichte aus dem Katastrophengebiet auf den Projektseiten der Organisationen direkt was eure Hilfe bewirkt.

Charity-SMS:

Ihr könnt den Erdbebenopfern auch mit einer SMS helfen. Schickt dazu einfach eine SMS mit dem Stichwort “aufbau” an die Nummer 81190. Die Charity-SMS beträgt einmalig 3,17 Euro. Sowohl der Dienstleister Burda Wireless als auch die Mobilfunkanbieter verzichten dabei auf die üblichen Erlösanteile – bis auf eine minimale technische Gebühr von 17 Cent. Was mit eurer SMS bewegt wurde, könnt ihr unter haiti.betterplace.org verfolgen.

Weitersagen:

Auch auf anderem Wege könnt ihr helfen. Bindet unseren Link (haitihelfen.betterplace.org) in eure E-Mail Signatur ein, setzt eure Statusmeldung in sozialen Netzwerken auf „Jetzt Haiti helfen! haitihelfen.betterplace.org“, integriert unseren Banner auf eurer Website oder sendet euren Freunden einfach eine E-Mail. Und am besten kombiniert ihr alle Möglichkeiten!

Egal auf welchem Weg ihr die Menschen auf Haiti unterstützt, eure Hilfe kommt wie immer zu 100% an. Über die Projektseiten der Organisationen könnt ihr dabei online mitverfolgen was genau ihr bewirkt habt.

Also legt los, Haiti braucht uns!

2009 ist tot, es lebe 2009!

feuerwerk Wer im vergangenen Dezember abends den Fernseher anschaltete, um sich nach einem anstrengenden Arbeitstag etwas berieseln zu lassen, landete nicht selten bei einem Jahresrückblick. Auch für uns ist es an der Zeit zu rekapitulieren was im turbulenten Jahr 2009 so alles geschah. Nachdem Joana bereits den sozialen Sektor unter die Lupe genommen hat, werde ich mich jetzt den Ereignissen bei betterplace.org widmen.


1. Quartal

Das Jahr begann wie 2008 endete – ereignisreich. Viele spannende Projekte konnten über betterplace.org Unterstützung finden. Ein Projekt, das uns besonders begeisterte, war Cinema Jenin. Ziel des Projektes ist der Aufbau eines Kinos im palästinensischen Jenin um die Kinokultur in der Bevölkerung der Stadt und des Flüchtlingslagers wiederzubeleben. Die Renovierung des Kino-Gebäudes ist inzwischen beinahe abgeschlossen.

Zwei weitere tolle Projekte, die wir seit dem 1. Quartal aktiv unterstützen, sind Skateistan und die Boxgirls International. Skateistan ist ein Bildungsprojekt auf der Grundlage einer Skateschule in Afghanistan. Ein Ansatz der uns sofort faszinierte. Gleiches gilt auch für die Boxgirls International. Die Fähigkeiten, die die Mädchen im Ring erlernen bringen sie persönlich und in der Gesellschaft weiter. Ein Projekt, das vor Energie nur so sprüht.

server_down_betterplace_sm1Jeder braucht aber auch mal eine Auszeit. Das gilt genauso für Server. Diese Tatsache zu nutzen war das Ziel unserer „Server down – Engagement hoch“ Aktion, die wir am internationalen Tag des Systemadministrators ins Leben gerufen haben. Statt ein langweiliges „vorübergehend nicht erreichbar“ können Webseitenbetreiber nun ihren Besuchern die Möglichkeit geben die Wartezeit zu verkürzen und ganz nebenbei die Welt zu verbessern.

2. Quartal

Im April bekamen wir hohen Besuch. Zu unserem Tag der offenen Tür gab sich Prof. Dr. Peter Eigen, der Gründer von Transparency International, die Ehre und hielt eine eindrucksvolle Rede. Hintergrund war über den Tag der offenen Tür hinaus, die Auszeichnung von betterplace.org zu einem „Ausgewählten Ort im Land der Ideen“ – einer Initiative unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler.

pennergame Wie gut das Aktivieren der eigenen community funktionieren kann, wenn der thematische Bezug stimmt, zeigte Pennergame. In diversen Aktionen über das Jahr 2009 verteilt animierten die Macher des Onlinespiels ihre Mitglieder für Obdachlosenprojekte über betterplace.org zu spenden. Sie stellen derzeit das stärkste Team auf unserer Plattform. Weiter so!

Im selben Zeitraum konnten wir einen weiteren für uns wichtigen Schritt bekanntgeben. Aus der betterplace.org gGmbH wird künftig eine gAG werden. Dieser Schritt soll betterplace.org noch schlagkräftiger machen ohne uns dabei Organisationsseitig aufzublähen.

3. Quartal

Gefreut haben wir uns auch sehr über das Engagement von Schauspielerin Anna Maria Mühe. Sie besuchte im Juli das Kinderhospiz Bärenherz in Leipzig und unterstützt es seither. Auf der Projektseite von Bärenherz auf betterplace.org berichtete sie über ihren Besuch. Zudem schmückte sie in der zweiten Jahreshälfte 2009 unsere Startseite.

Im Herbst fand zudem die Mozilla Mitmachwoche statt. Internetaffine Personen wurden dabei dazu auffordert ihr Wissen über das Internet und dessen Verwendung sozialen Projekten zugänglich zu machen. betterplace.org unterstützte die Mozilla-Mitmachwoche in Deutschland als Mittler zwischen Freiwilligen und geeigneten Projekten.

t-shirt-640x584Wir versuchten uns auch als Trendsetter für den modischen Herbst. Zusammen mit dem Kreativportal 12designer führten wir einen T-Shirt Wettbewerb durch. Die Wettbewerbsbeiträge waren alle auf einem sehr hohem Niveau. Das Gewinner-Shirt kann bei Speradshirt bezogen werden. So sexy kann weltverbessern sein.

betterplace.org ist für alle da. Daher sammeln auch große Organisationen über uns Spenden. Wie das aussehen kann zeigte action medeor. Innerhalb eines Jahres kamen 12.250 Euro zusammen. Insbesondere die Aktualität und die sehr günstige Gewinnung von Neuspendern überzeugten die Organisation.

Dass Fernsehen nicht zwangsläufig dick, dumm und traurig machen muss konnten wir ebenfalls im 3. Quartal 2009 beweisen. Die Agentur „Heck-Antrieb“ in Zusammenarbeit mit „Kropp & Ritzert Create GmbH“ produzierte einen pro-bono Spot, der bundesweit im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Ihr könnt ihn online hier, auf unserer Facebook Seite oder auf unserem Edelprofil im meinVZ sehen.

4. Quartal

Eine weitere schöne Aktion fand gegen Ende des Jahres statt. Gemeinsam mit eBay, dem Verkaufsdienstleister LIMAL und DHL stellten wir eine Infrastruktur zur Verfügung, die es Markenherstellern ermöglichte, Spenden in Höhe von Endverbraucherpreisen über die Versteigerung von Waren auf eBay zu generieren. Das schöne dabei: Kein Aufwand für die Hersteller und alle Beteiligten verzichteten auf eine Vergütung für die erbrachten Dienstleitungen.

Im Oktober 2009 war es dann soweit. betterplace.org hat schon nach knapp zweijährigem Bestehen die Schallgrenze von 1 Mio. an generierten Spenden geknackt. Wir haben uns riesig gefreut und danken euch für euer großartiges Engagement!

Das Überspringen der 1 Mio. Spendenhürde passte uns auch zeitlich sehr gut ins Konzept. Denn im November veranstaltete betterplace.org die diesjährige “Global Online Giving Marketplaces Conference”. Hierzu fanden sich die weltweit 13 führenden Internet-Spendenplattformen in Berlin ein. Die Organisationen beschlossen eine vertiefte Zusammenarbeit und planten eine gemeinsame, globale Kampagne, die mehr Menschen dazu bewegen soll, sich online zu engagieren.

adventskalenderPünktlich zu Weihnachten starteten wir dann eine Reihe unterschiedlicher Aktivitäten. So gab es beispielsweise 2009 wieder eine Weihnachtswunschbaumaktion. Hier konnten Unternehmen online Wünsche der kleinen Bewohner von verschiedenen Kinderheimen erfüllen. Zudem haben wir einen online Adventskalender gebastelt. Er beinhaltete – wie sich das für einen Adventkalender nun mal gehört – 24 Türen und damit 24 Mal die Möglichkeit Gutes zu tun.

Auch Unternehmen nutzen Weihnachten um Gutes zu tun. So beispielsweise SoftMaker. Innerhalb der Aktion Load and Help 2009 konnten Anwender das SoftMaker Office 2008 Paket kostenfrei herunterladen. Das Unternehmen spendete anschließend pro download 10 Cent für Projekte auf betterplace.org. Auf diese Weise kamen stolze 6.089 Euro zusammen.

Kurz vor Jahresende haben wir außerdem die Payback Spendenwelt realisiert. Nun ist es Payback-Karten-Inhabern möglich ihre Punkte gezielt an Projekte zu spenden und online mitzuerleben, was genau mit den Punkten bewegt wurde. Selbstverständlich werden auch hier 100% der Punkte weitergeleitet.

blumenladenLast but not least noch eine super Geschichte zum Ausklang des Jahres. Ein vom unverschuldeten Aus bedrohter Blumenladen in Berlin Charlottenburg konnte durch eine beherzte Initiative über betterplace.org gerettet werden. Die Initiative sorgte für so viel Furore, dass sie sogar von verschiedenen Offline Medien aufgegriffen wurden. Klasse Aktion! Wir sagten es ja schon immer: Handeln statt Heulen!

Es ist also viel geschehen. Satt sind wir deshalb aber noch lange nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Wir sind hungrig aufs neue Jahr und freuen uns auf viele spannende Geschichten, aufregende Aktionen und interessante Erlebnisse. Die Umwandlung in eine gAG wird bald vollzogen sein und dann geht es mit Volldampf weiter voraus! Ideen haben wir schon jede Menge…

Weltverbessererwebsite des Tages (IV)

Eine weitere große Website, die unseren Adventskalender einbindet, ist Otto.de. Otto – finden wir gut.

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